Die ersten Wochen

Zwei Wochen sind vorbei, wie die Zeit doch verfliegt. Nachdem wir gut in Swakop angekommen sind, hatten wir nun auch die ersten Einheiten bei den Swakop Striders. Die jüngere Gruppe trainieren wir selbstständig, die ältere zusammen mit Ulla, unserer Ansprechpartnerin. Wir hatten bisher viel Spaß und auch die Einheiten sind noch locker, da aktuell Ferien sind. Ab September startet dann die Vorbereitung auf die Wettkampfsaison, die von Januar bis März ist. Mal schauen, wie unsere Kinder dann abschneiden werden.

 

 

 

Vorletzte Woche veranstaltete die deutsche Privatschule einen Sportabzeichentag und wir haben bei der Zeitmessung geholfen. Besonders die kleineren Kinder waren hoch motiviert und zahlreich anwesend. Und dass alles, um das Deutsche Sportabzeichen zu machen (das kann man hier auch machen). Im nächsten Jahr wollen wir es auch an unserer Grundschule anbieten, mal schauen, wie es sich umsetzen lässt.

 

 

Danach war von Samstag bis Dienstag ein südafrikanischer Hochsprungtrainer in Swakop, um junge namibische Talenten zu coachen. Dafür kamen Sportler und Trainer aus verschiedenen Regionen Namibias nach Swakop. Wir haben bei der Umsetzung geholfen, in dem wir zum Beispiel Sprünge gefilmt und das Aufwärmen geleitet haben. Ich konnte verschiedene Trainingstechniken und neue Ideen für das Hochsprungtraining mitnehmen. Auch wenn bei den Swakop Striders ein eigener Hochsprungtrainer für die Sportler zuständig ist, habe ich immerhin für die Zukunft etwas gelernt. Am letzten Tag gab es sogar für die Teilnahme ein Zertifikat und ein schönes Gruppenbild, dass ich als Andenken mitnehmen kann.

 

 

Da die Schule erst am nächsten Mittwoch beginnt, haben wir etwas Zeit, um die Stadt und die Umgebung zu erkunden. An diesem Wochenende waren wir wieder in „unseren“ Dünen (circa 1km entfernt) sandboarden. Das ist etwas wie Schlittenfahren, aber im Sand und der Rückweg auf die Düne ist deutlich anstrengender. Am Samstag sind wir außerdem mit Quads durch die Wüste gefahren. Es ist wirklich faszinierend zu sehen, wie weitläufig und schön die Wüste ist. Hinter jedem Hügel findet sich mehr Sand (und manchmal ein Quadfahrer, der vom Weg abgekommen ist…). Es hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht, vor allem da auch die anderen ASC-Freiwilligen dabei waren.

 

 

Ich freue mich schon sehr auf den Unterricht, der am Mittwoch beginnt. Wir werden dann pro Woche 22 Klassen der Stufen 2 bis 7 in Sport unterrichten, insgesamt fast 1000 Kinder. Mal schauen, wie viele Namen ich nach einem Jahr kann. Wenn ich in einigen Wochen mich in die verschiedenen Aufgaben eingearbeitet habe werde ich euch über die verschiedenen Projekte einen genaueren Überblick geben.

 

 

Viele Grüße aus dem sonnigen Swakop!

 

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