Spitzkoppe

Freizeit, wer braucht Freizeit? Bisher hatte ich kein Wochenende, an dem ich einfach mal nichts gemacht habe. Warum sollte es mir am letzten Wochenende besser ergehen? Bereits vor einigen Wochen hat uns Ulla auf ein Rennen an der Spitzkoppe hingewiesen. Die Organisatorin suchte noch helfende Hände und außerdem konnten wir uns auch für den Lauf anmelden. Das taten Jasper (9km), Vera und ich (je 21km) auch. Schließlich machen wir ja auch einen Freiwilligendienst im Sport. 6 andere sind zum Helfen angereist.

 

 

„The Rock“, das Rennen an der Spitzkoppe, wird Samstagmorgen ganz früh gestartet. Daher sind wir bereits Freitagnachmittag angereist, so konnten wir in dieser wunderschönen Landschaft auch noch einen gemeinsamen Abend verbringen. Karen, die ein paar der anderen aus Windhoek mitgebracht hatte, ist mit uns während des Sonnenuntergangs um die Spitzkoppe gefahren. Wir hatten einen super Ausblick und waren uns danach einig, dass wir häufiger dort campen wollen. Nachts habe ich mit zwei anderen in einem Zelt geschlafen, während der Rest unter dem Sternenhimmel schlafen wollte. Einige haben aber die niedrige Temperatur in der Nacht unterschätzt und etwas gelitten.

 

 

Samstag war um 7 Uhr Start. Da zur gleichen Zeit so langsam die Sonne aufging, hatten wir einen super Ausblick. Auch wenn es frisch war, die kurzen Klamotten waren eine gute Wahl. Denn bereits um 8 Uhr stieg die Temperatur an und gegen Ende wurde es ordentlich warm. Da Vera und ich von Anfang an festgelegt hatten zusammen zu laufen, hatten wir keine besonders gute Zeit angepeilt. Als wir die Hälfte der Strecke hinter uns hatten und unter einer Stunde waren, sahen wir doch die Chance auf eine passable Zeit. Im Endeffekt kamen wir nach circa 1:52 an. Damit kann ich sehr gut leben, vor allem wegen dem grandiosen Ausblick und dem teilweise tiefen Sand, durch den man laufen musste.

 

Zu der Veranstaltung gibt es ein T-Shirt, was als Andenken echt super ist. Leider haben wir am Freitag keins bekommen. Als wir dann am Samstag zur Organisatorin gegangen sind, waren leider alle Männergrößen vergriffen. Yvonne, die Organisatorin, gab mir daraufhin ihr Shirt. Ich habe mich riesig gefreut und es hat einmal mehr gezeigt, wie nett die Menschen hier sind.

 

 

 

So schnell wie Lena kam, so schnell war sie auch wieder weg. Die zuständige Person beim Kanu- und Ruderverband entschied, dass sie in Walvis Bay beim Kanupolo arbeiten kann. Deshalb ist sie dann am Montag bei uns aus- und bei Jan und Lea eingezogen. Daher mussten wir den Sonntag noch zusammen nutzen. Nachmittags waren wir erst in der Stadt, um Kuchen zu essen. Gar nicht so leicht in Swakop, obwohl es eine Touristenstadt ist. Irgendwie war fast alles zu… Am Ende wurden wir aber fündig und es hat uns geschmeckt. Anschließend sind wir noch Sandboarden gegangen. Es darf schließlich niemand bei uns in Swakop gewesen sein, ohne diesen Spaß genossen zu haben. Irgendwie war es dieses Mal noch sandiger als sonst. Ob das am starken Wind oder einigen verunglückten Versuchen lag, kann man im Nachhinein auch nicht mehr sagen. Immerhin hatten wir alle Spaß. Am Ende habe ich noch versucht, meine Projektpartnerin Vera zu vergraben. Irgendwie ist sie aber wieder herausgekommen. Beim nächsten Mal muss das Loch tiefer werden :)

 

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